Endlich wieder Wahn! WAHN! Harrrrr…

Leider unscharf fotografiert: Miniatur-Schinken, frisch gepresst!

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Negerinnen und Neger!

Hach, heute ist die liebe Frau Groka aber ausgesprochen gut gelaunt! Ich hatte nämlich endlich Zeit, die neuen Ölfarben auszuprobieren, die meine Mitbewohnerin mir letztens zum Geburtstag geschenkt hatte – weil nämlich, das sind Ölfarben ohne Öl. Oder so. Äh…Color al óleo para Artistas oder so, ich finde ja immer, solche Wörter klingen, als hätte der Che da irgendwie die Finger im Spiel gehabt, auf jeden Fall sind die wasserlöslich und stinken nicht. Absolut großartiges Malen, nur hab ich mich dabei wieder so dermaßen in einen wahnhaften Zustand reingepinselt, dass ich hinterher beim Pfoten waschen durch einen flüchtigen Blick in den Spiegel feststellte, dass ich mich geschminkt hatte. Color para trottelige Artistas kann ich da nur sagen, aber ich sah aus wie der Hund bei den kleinen Strolchen – der mit dem aufgemalten Fletschauge. Ich glaub, bei der Augenbraue hilft nur noch abrasieren. Blaugrüntöne verwandeln mich immer in eine Wasserleiche aus dem Tatort…

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Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag

Liebe Leser!

Heute bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. *quengel* Erstens bin ich zu doof, um nach Noten Klavier zu spielen. Ich kann nur ohne Noten.

Zweitens mußte Igor sich den ganzen Tag in ein Schafskostüm quetschen, um Modell zu stehen für die Vorlage zu einem neuen Banner, und jetzt ist er stinksauer auf mich. Ich hab nämlich alle Skizzen zerknüllt und weg geworfen. Igor will jetzt eine Diät machen und ich zweifel an meinem Talent. Damit ihr aber trotzdem was zu gucken habt, blogge ich einfach die Fingerübungen der letzten Tage.

( verkauft )

Hier seht ihr einen monumentalen Schinken aus der Rubrik „Touristenkitsch“, ich find es aber eigentlich trotzdem irgendwie gut. Besonders die Details.

In dieses pastose Gespachtel kann ich mich stundenlang vertiefen, danach kann man aber auch stundenlang duschen. Ich weiß gar nicht, wie ich das immer mache, dass ich mir die Farbe bis in die Kniekehlen schmiere…

Dann hab ich noch ein paar Aquarellstudien vor mich hin fabriziert, einfach weil’s Spaß macht:

Die Scans sind leider völlig schlecht geworden und geben die Originale gar nicht wider, aber ich geh jetzt trotzdem einen Apfel essen…