Das Beste am Norden…

…sind unsere Deiche

Liebe Leser!

Jetzt kommt noch das eigentliche Bild des Tages. Poppe und Gesa haben beschlossen, es sich richtig gut gehen zu lassen. Wiederkäuen kann man schließlich auch im Liegen. Kein Stress, keine Meetings, kein anderer Deich. 😀

In Echt ist der Schinken 30 x 70 cm groß, also schon so richtig watt für zum quer überm Sofa. Wieso das Foto jetzt so grisselige Streifen hat, ist mir allerdings nicht ganz klar. Ich hoffe nur, Poppe und Gesa haben das Gras wirklich gefressen, nicht geraucht…

P.S. Hm. Jetzt, wo das Bild online ist, sind die Streifen weg. Ich hoffe, ich hab das Gras nur gemalt…

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Rudi und die Kantsche Erhabenheit

Am Deich

Liebe Leser!

Deichschaf Rudi hat einen Fernkurs in Philosophie belegt und versucht nun für uns im Selbstversuch am Deich dynamisch-erhabene Empfindungen gegenüber der Zähmung der Natur zu entwickeln. Die gegensätzliche Erfahrung von augenblicklicher Hemmung der Lebenskräfte und der sich im nächsten Moment stärkeren Ergießung derselben macht Rudi so schwummerig, dass es ihm fast die Petersilie verhegelt. Verhagelt.

Rudi erfährt hier angesichts des Deiches ein Wohlgefallen an inneren Vorgängen, die durch die Erfahrung von etwas Unbegrenztem und Großem ausgelöst werden und dem Schaf an sich vor Augen führen, dass alltägliches Grasfressen und Wiederkäuen in der Konfrontation mit Höherem ( dem Deich ) zur Nichtigkeit verkommt, während diese Erkenntnis das Schaf zu etwas Höherem in sich selbst finden läßt, was es befähigt, dem Anblick der Naturgewalt „Watt“ zu widerstehen.

Sehr geehrter Herr von & zu Guttenberg – dieser Artikel ist nicht abgeschrieben, sondern zitiert Ansichten von Immanuel Kant, einem verkanteten Genie des 18. Jahrhunderts.

Schaf, schärfer, getöpfert!

Liebe Leser!

Während der monumentale Gips-Igor auf dem Bauch liegt zum Trocknen und auf sein Shooting wartet, übernehmen heute interimsweise diese Schafe die Macht im Blog.

Schafe sind eine faszinierende Spezies. Ich persönlich habe zum Beispiel mal über ein Jahr lang mein Zimmer mit einem geteilt. Fast. Also, um ehrlich zu sein, das Schaf wohnte auf der anderen Seite der Wand – auf der Wiese hinterm Haus. Da ich gerne bei offenem Fenster schlafe, war ich so in der glücklichen Lage, auf das Hörbuch zum Einschlafen zu verzichten. Die ganze Nacht ging das: Rupf. Kau. Rupf. Kau. Böhöhöhöhöhöööööööö…

Jetzt mal ohne Witz, wie man es schafft, mit vollem Mund so inbrünstig zu blöken, ohne die angesabberten Grashalme wieder über die ganze Wiese zu verteilen, hat mich zutiefst bewegt.

Naja. Die Herrschaften auf dem Bild heißen jedenfalls Molly, Holly, Gisbert und Bello. Fragen Sie mich aber nicht, wer da wer ist…