Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag

Liebe Leser!

Heute bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. *quengel* Erstens bin ich zu doof, um nach Noten Klavier zu spielen. Ich kann nur ohne Noten.

Zweitens mußte Igor sich den ganzen Tag in ein Schafskostüm quetschen, um Modell zu stehen für die Vorlage zu einem neuen Banner, und jetzt ist er stinksauer auf mich. Ich hab nämlich alle Skizzen zerknüllt und weg geworfen. Igor will jetzt eine Diät machen und ich zweifel an meinem Talent. Damit ihr aber trotzdem was zu gucken habt, blogge ich einfach die Fingerübungen der letzten Tage.

( verkauft )

Hier seht ihr einen monumentalen Schinken aus der Rubrik „Touristenkitsch“, ich find es aber eigentlich trotzdem irgendwie gut. Besonders die Details.

In dieses pastose Gespachtel kann ich mich stundenlang vertiefen, danach kann man aber auch stundenlang duschen. Ich weiß gar nicht, wie ich das immer mache, dass ich mir die Farbe bis in die Kniekehlen schmiere…

Dann hab ich noch ein paar Aquarellstudien vor mich hin fabriziert, einfach weil’s Spaß macht:

Die Scans sind leider völlig schlecht geworden und geben die Originale gar nicht wider, aber ich geh jetzt trotzdem einen Apfel essen…

Dimitri Karamasow

Weiter geht’s mit 2011! Ich starte ins Jahr mit einem Portrait von Yul Brunner in der Rolle des Dimitri Karamasow. Und weil Dostojewski an sich ja oft schon verzettelt genug ist, hab ich mich als Technik für eine schlichte Lavierung, also für ein „einfarbiges Aquarell“ entschieden. Eine Technik, bei der das Ergebnis immer so einfach aussieht, aber ich staune jedesmal, wo die Zeit hin ist, wenn ich mich  in eine Lavierung vertieft hatte…

Als lustiges Detail ist mir bei der Verfilmung der Brüder Karamasow von 1958 übrigens aufgefallen, dass der jüngste Bruder, Alexei, Aljoscha, Brüderchen!, also, äh, der wird von William Shatner gespielt. Von einem blutjungen Captain Kirk. Und ich muss sagen, diese schwarze Popenkutte stand ihm wirklich besser als hinterher der bunte Schlafanzug auf der Enterprise…

Oscar Wilde

Heute gibt es eine Lavierung von Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde. Ich hab mir dann beim Pinseln so überlegt…ich habe eindeutig zu wenig Vornamen! Einen einzigen, um genau zu sein! Ich denke, ich werde mir noch ein paar interessante Vornamen ausdenken müssen…

Illustration Friday: Afterwards

Mein Gott, schon wieder Freitag, Zeit für „Illustration Friday“, wo ist die Woche bloß wieder hin! Und das Thema lautet heute „afterwards“, also, Pola Negri raucht hier eine nach dem Essen, dass hier keine Missverständnisse aufkommen und hinterher auf meinem Blog immer so Fensterchen aufgehen: „Wollen Sie diese unglaublich jugendgefährdende Seite wirklich öffnen? Bedenken Sie: Google SIEHT Sie!“ *schluck*

Äh, bei Negris gab’s übrigens heute Tüfften mit Kaliningrader Klopse! War lecker!