Das Beste am Norden…

…sind unsere Deiche

Liebe Leser!

Jetzt kommt noch das eigentliche Bild des Tages. Poppe und Gesa haben beschlossen, es sich richtig gut gehen zu lassen. Wiederkäuen kann man schließlich auch im Liegen. Kein Stress, keine Meetings, kein anderer Deich. 😀

In Echt ist der Schinken 30 x 70 cm groß, also schon so richtig watt für zum quer überm Sofa. Wieso das Foto jetzt so grisselige Streifen hat, ist mir allerdings nicht ganz klar. Ich hoffe nur, Poppe und Gesa haben das Gras wirklich gefressen, nicht geraucht…

P.S. Hm. Jetzt, wo das Bild online ist, sind die Streifen weg. Ich hoffe, ich hab das Gras nur gemalt…

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Finde den Fehler!

Liebe Gemeinde!

Heute seh ich wieder aus wie die Königin der Ferkels, was eigentlich auch schon wieder eine Zeichnung wert wäre… Jeder Kreative unter meinen Lesern kennt das – wenn die Werke fein und sauber sind, ist man selber porentief dreckig. Aber am allerallerfiesesten ist ja Pastellkreide. Dieser bunte, feine Puder ist wie das Böse – immer und überall. Besonders unterhaltsam ist Pastellmalerei, wenn man mit einer himmelblauen Nase und grüner Stirn dem Briefträger die Tür aufmacht und der einen anguckt, als wüsste er nicht genau, ob man nun ein Picasso ist oder einfach zu blöd für Lidschatten. Leiden für die Kunst!

Naja. Auf jeden Fall hab ich am Wochenende so viele Pastelle geschmiert, das jetzt ein kleiner IQ-Test dabei heraus kam. Welches Motiv paßt nicht in die Reihe? Als Tipp kann ich ja noch geben, dass ich sturmfreie Bude hatte und mich mit meinen Strandidyllen am Küchentisch ausgebreitet habe, weil, äh, von da hat man ganz guten Blick auf den Fernseher…

Zur Beruhigung meiner Mitbewohner möchte ich aber noch erwähnen, dass ich die 3 cm dicke Pigmentschicht akribisch wieder vom Tisch entfernt habe, bevor ich den Brotteig geknetet habe! Landleben ist wirklich der puuuure Stress! 😉

Der Sturm mit ohne Shakespeare

Liebe Gemeinde, Freunde und Feinde!

Erst dieses Ding mit dem Sandsturm in Bensersiel, dann diese Naturgewalt mit den Eisheiligen, tja, und dazu lese ich gerade noch Rebecca. Ihr wißt schon, dieser großartige Schnulzkrimi von Daphne du Maurier. Verfilmt mit einer furchtbar farblosen, ich glaube es war Joan Fontaine, einem Maxim de Winter, der aussieht, als hätte Clark Gable die Rolle abgelehnt ( sein öliges Bärtchen aber nicht… ) und der grooooßartigen Mrs. Danvers. Die muss ich unbedingt noch portraitieren, die Frau ist in Buch und Film wirklich grruselitsch, wie der Tscheche sagt.

Naja, auf jeden Fall liegt Manderley schließlich am Meer und mir war von der Malstimmung her heute so herrlich düster. Und da die große Welle von letzter Woche schon auf dem Weg zu einem Sammler ist, ich aber dringend eine neue Welle an der Wand brauchte, hab ich das ganze heut noch einmal in finster gemalt.

Verwirrt bin ich nur, weil meine Kamera immer aus eckigen Bildern runde Fotos macht. Da klemm ich immer die Zunge in den Mundwinkel, kneif die Augen zusammen und unterlasse beim Arbeiten das Atmen, damit der Horizont auch jaaa gerade wird, und was macht meine Kamera wieder? *pijoooooing* Es ist ein Kreuz mit der Kunst…

So, wo ich aber gerade hier sitze: Ich muss echt mal ein fettes Dankeschön loswerden! Danke an alle, die mich verlinken, twittern, verfacebooken, meine Bilder auf Portalen zeigen von denen ich noch nie gehört habe und überhaupt lesen, was ich hier verzapfe. Ich kenn euch zwar nicht, aber ihr seid wirklich aaaaarschcool! 😀

Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag

Liebe Leser!

Heute bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. *quengel* Erstens bin ich zu doof, um nach Noten Klavier zu spielen. Ich kann nur ohne Noten.

Zweitens mußte Igor sich den ganzen Tag in ein Schafskostüm quetschen, um Modell zu stehen für die Vorlage zu einem neuen Banner, und jetzt ist er stinksauer auf mich. Ich hab nämlich alle Skizzen zerknüllt und weg geworfen. Igor will jetzt eine Diät machen und ich zweifel an meinem Talent. Damit ihr aber trotzdem was zu gucken habt, blogge ich einfach die Fingerübungen der letzten Tage.

( verkauft )

Hier seht ihr einen monumentalen Schinken aus der Rubrik „Touristenkitsch“, ich find es aber eigentlich trotzdem irgendwie gut. Besonders die Details.

In dieses pastose Gespachtel kann ich mich stundenlang vertiefen, danach kann man aber auch stundenlang duschen. Ich weiß gar nicht, wie ich das immer mache, dass ich mir die Farbe bis in die Kniekehlen schmiere…

Dann hab ich noch ein paar Aquarellstudien vor mich hin fabriziert, einfach weil’s Spaß macht:

Die Scans sind leider völlig schlecht geworden und geben die Originale gar nicht wider, aber ich geh jetzt trotzdem einen Apfel essen…