Der Miniatur-Wahn geht weiter!

Liebe Leser!

Eigentlich müsste heute das Bild kommen „Frau Groka zieht am Popo von der Schnecke, die im Kohlrabi feststeckt und kippt hinten über“, aber ich weiß nicht, ob Ihr diese Erfahrung mit mir teilen wollt. Außerdem wäre für die Skizze gar keine Zeit gewesen, denn wir nähern uns hier mit dem Miniatur-Wahn-Schub langsam der Zielgerade. Bis vor ein paar Tagen hatte ich es ja fast noch im Griff, aber dann kam das Päckchen vom Swisttaler Puppenstübchen mit den Miniatur-Bilderahmen und winzigen Holzleisten zum Basteln und dabei war eine absolut geniale Gehrungsschere, sowas hat die Welt noch nicht gesehen!

Als meine Mitbewohnerin Jutta die Schere gesehen hat, machte irgendwas *klick* und seitdem hat sie das Ding nicht mehr wirklich aus der Hand gelegt. Jetzt wird sie nervös, wenn keine Mini-Leisten mehr im Haus sind, weil sie einen „Rahmenbastelschub“ hat, ein exotisches Krankheitsbild, das glaub ich noch gar nicht in die Fachliteratur eingegangen ist. Egal. Auf jeden Fall gibt es jetzt hier zu sehen, was wir so ausgetüftelt haben:

Dick & Doof MiniaturDiese entzückenden Herren haben die Maße 3 x 4 cm

Selbstverständlich sind das original Kohlezeichnungen, ich hab ja Ehre!

Hier ein kopierter Picasso, Kohlezeichnung 3,4 x 4,5 cm

Miniatur-AquarellHier ein Aquarellchen, 7 x 7 cm

Miniatur AquarellNoch eins, „Herbstwald“, 7,2  x  6,6 cm

Vermeer MiniaturDen Vermeer habt Ihr schon gesehen, aber nicht im Goldrahmen, ich finde: Der kleidet ungemein! 8 x 6,8 cm

Miniaturgemälde StonehengeHier mein ganzer Stolz: „Gewitter über Stonehenge“, 7,3 x 5,5 cm, ein monumentaler Miniaturschinken!

Miniatur Ölgemälde SonnenuntergangEntzückender Kitsch für den kleinen Geldbeutel und die kleine Wand, 5 x 3,6 cm

Ich glaube, heute haben wir uns den Feierabend wirklich verdient! Erstmal guck ich aber noch, wie es der Schnecke geht…oder besser dem Kohlrabi…

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Die Wüsten-Kogge

Hochverehrtes Publikum, liebe Leser!

Nachdem ich mich einige verregnete Tage sehr zum Leidwesen meiner Mitbewohner damit aufgehalten habe, mir selbst manisch zu beweisen, dass ich Tschaikowsky auf dem Klavier spielen kann, kam die Sonne raus und ich nahm wieder meine Streifzüge durch die ostfriesische Wildnis auf. Und was soll ich sagen – ich traf dieses Kamel. Um genau zu sein – es ist ein Trampeltier. Ein zweihöckriges Getüm, welches sich in friedlicher Eintracht mit einem Esel die Koppel teilt. Da soll nochmal einer sagen, die Nordlichter sind Fremden gegenüber verschlossen.

Bei meinem gestrigen Besuch an der Kamelkoppel hatte ich dann großes Glück. „Es“ stand direkt hinter der Hecke, als hätte es nur auf meinen Besuch gewartet. Ich beschloss also, die diplomatischen Beziehungen aufzunehmen. „Moin!“ rief ich. Das Trampeltier sah mich erwartungsvoll an und kaute angeregt auf seinen eigenen Lippen. Ermutigt durch diese Geste verbeugte ich mich und sagte ein Gedicht auf.

Äh…

Die Sonne brennt,

die Birne wird weich,

Du bist Suleika

Und ich bin der Scheich

Tja. Es kaute, gähnte, und streckte mir die Zunge raus. Ich dachte erst, das rosane Dingens ist ein HubbaBubba, aber es war tatsächlich die Zunge. Wahrscheinlich hätte ich sagen müssen „Ich bin Suleika, und Du bist der Scheich.“, aber ich hatte ja keine Zeit, das Spontangedicht zu überarbeiten. Diplomatisches Parkett ist eben glitschig.

Wenn das Wetter es zuläßt, werde ich es heute also nochmal versuchen. Mal sehen, ob ich diesem Wüsten-, äh, Wattschiff, nein, dieser Wüstenkogge nicht doch ein Grinsen entlocken kann…

Professor McGonagall

Heute gibt es die großartige Minerva McGonagall in Kohle. Bald geh ich in Harry Potter 7 und kann es gar nicht abwarten, die ganzen Gestalten wieder zu sehen.

Ich hoffe nur, dass nicht wieder jemand was in einen Essener Mülleimer schmeißt und der gesamte öffentliche Nahverkehr gesperrt wird, bis der Sprengstoffexperte fertig ist. Dann müßte ich ja zu Fuß ins Kino…

Nr. 17: Edgar Allan’s Po

Und jetzt noch gleich das Bild für morgen, weil, die liebe Tante muss ja auch mal einen Tag frei haben, nä?

Ich denke, diese Aktstudie bedarf keiner weiteren Worte, außer vielleicht: „Nimmer!“ *kräh* *kräh*

Wer sich Edgars Popo über’s Bett hängen will – keine Scheu! Wir sind ja hier im Internet unter uns! eMail genügt!