Vorsicht: Umbaumaßnahmen im Blog! Leser haften für meinen Pinguin!

Mona Lisa Satire

Egal, wie sehr Mona Pisa sich um Haltung bemühte: Sie war immer schiefer als ihre berühmte Schwester!

Liebes Internet!

Da ich heute nach dem gestrigen Schleuderdrama so schief bin wie die Mona Pisa und sogar den besten Termin der ganzen Woche absagen musste, wurde ich gerade auch noch mitfühlend gefragt, ob ich heute Nosferatu habe. Auch dazu habe ich doch irgendwann mal ein Bild gemalt …

Nosferatur Stummfilm

SO sitz ich hier, genau so!

Ich sollte wieder viel öfter Bilder malen … Egal. Also, weil ich heute das Universum nur in eine Wolldecke gewickelt mit Einhandbedienung managen kann, habe ich mich entschlossen, heute den Umbau des Blogs in Angriff zu nehmen. Um in Ruhe arbeiten zu können, hab ich einfach Igor gesagt, er kann ja schon mal losgehen und unsere neue Zielgruppe suchen.

Seitdem fühlt er sich verarscht und ignoriert mich demonstrativ. Um noch eins draufzusetzen, führt er Selbstgespräche mit den alten Fotos von seiner Flamme Pola Negri. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, dass er mich eifersüchtig machen will. Aber ich hab doch da auch mal, Moment …

Pola Negri Portrait

Igors alte Flamme: Pola Negri

… ein Portrait von Pola Negri gemalt. Ich kann mich gar nicht erinnern, wo das geblieben ist. Vielleicht hängt es bei Igor im Kühlschrank. Ist ja auch egal. Bevor ich jetzt noch mehr Content-Recycling betreibe, mach ich mich gleich mal an den Umbau. Also nicht erschrecken, wenn ihr euch heute in meinem Blog erstmal nicht mehr zurechtfindet. Ich tu es auch nicht, also kein Grund zur Beunruhigung. Wo hab ich denn jetzt die Gadgets hingelegt? Sind die in der Schublade mit den Cookies? Naja. Ich werd die schon finden …

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Eine Jahresbilanz und ihre dramatischen Folgen

Igor, der Pinguin, macht Schlagzeilen

Igor macht Schlagzeilen!

Liebes Internet!

Ich habe ja bereits in meiner Jahresbilanz mit Dieter, der Elfe, angekündigt, dass ich jetzt auch endlich mal ganz ich selbst sein möchte. Und was wären wir alle gern, wenn wir ganz wir selbst sind? Genau: Chef! Ich habe mich daher entschieden, Herausgeberin eines Online-Magazins zu werden und direkt einen Chefredakteur verpflichtet, der die Arbeit macht. Ist das geil oder grandios? 2015 wird auf jeden Fall das großartigste Jahr meines bisherigen Lebens! Die Frage ist jetzt nur, ob Igor und ich auf einen anderen Server umziehen oder uns vor der Technik drücken und erstmal hier bleiben. Ich seh schon, als erste Amtshandlung muss ich meinem Chefredakteur eine Fortbildung bezahlen. Oh neee, was hab ich mir dabei bloß gedacht?

Und die Dunkelziffer ist noch VIEL höher …

Schwerverentzte in sozialen Netzwerken

Die Zahl der Schwervernetzten auf der Datenautobahn steigt weiter!

Liebes Internet!

Genau so fühle ich mich heute, aber genau so! Nachdem ich dieses Social Media Dingens in Angriff genommen habe, bin ich total verkatert. Immer leuchten irgendwo rote Zahlen auf und dann muss man JETZT auf irgendwas draufklicken, um nichts zu verpassen, und dann immer dieses Geräusch, als müsste man einen Lappen holen, so ein Blupp!, ich weiß nicht, wo das herkommt oder was es mir sagen will. Heute Morgen dachte ich völlig zerschlagen mit Francois Villon: Ich bleibe unter dem Holunderstrauch, auf den noch nie ein Stern hernieder schien … Aber Igor hat mir Kaffee gemacht. Alles wird gut.

Igors Ego-Problem

Igor und sein Ego

Das kann ein aufgeplustertes Ego aus einem geschmeidigen Luxuskörper machen!

Liebes Internet!

Meine letzte Amtshandlung für heute: Ein spontaner Schnappschuss aus dem Grummelkontor! Ich hatte ja berichtet, dass ich meine Facebook-Hemmung überwunden habe und heute in Social Media Marketing gemacht habe. (Ich liebe diesen Ausdruck. Ob man sagt „Ich mache in Aktien!“ oder „Ich mache in Katzenklos!“ – ein himmelweiter Unterschied!)

Auf jeden Fall machte ich in Facebook. Und was soll ich sagen: Sie lieben Igor! Während ich da noch drüber lachte, dreh ich mich so um und guck – IGOR! Totaaaal aufgeplustert! Und dieser entrückte Gesichtsausdruck! Irgendwann, wenn ich heute Nacht einen Knall höre, weiß ich, dass er geplatzt ist …

Blog-Branding und andere Katastrophen

Liebes Internet!

Bevor wir heute starten, machen wir doch erstmal ein bisschen Musik an, live aus der niedersächsischen Tundra in Großenkneten. Tja, also, was soll ich sagen, ich habe so lange keinen frischen Sonnenstrahl mehr gesehen, dass 90 % meiner gesamten Energie dabei draufgehen, gegen den Winterschlaf anzukämpfen. Und gestern war es dann so weit. Ich tippte und tippte und war gar nicht mehr in der Lage, zu verstehen, was ich da selber schreibe.

Ich wollte nur noch Marzipan, auffen Arm und ab ins Bett, alles gleichzeitig. Da Igor sich aber geweigert hat, mich die Treppe rauf zu tragen, bin ich dann mit Marlon Brando vorm Fernseher eingeschlafen. Endstation Sehnsucht.

Heute habe ich dann beschlossen, Bestelarbeiten zu machen, um den Tag sinnvoll nutzen zu können, ohne mein Gehirn zu gebrauchen. Fleißig wie ein Eichhörnchen hab ich also Leserstimmen in meinen Blog eingebaut, da ich gelernt habe, das „Testimonials“ ein wichtiges Marketinginstrument für Autoren sind. Hach, ich liiiebe diese Rezensionen, ich könnte die den ganzen Tag bewundern!

Ja, und dann hatten Igor und ich noch eine Konferenz. Auf der Tagesordnung stand unser „Blog-Branding“. Wir brauchen ein Markenzeichen, an dem jeder Leser uns sofort erkennt. Tja. Das ist gar nicht so einfach. Es ist so ähnlich, wie wenn man sich einen Hund kauft und dem jetzt einen Namen geben muss, mit dem der arme Kerl dann durch’s Leben gehen muss. Für immer! Mich machen solche Entscheidungen immer ganz nervös. Igor wollte natürlich, dass sein Portrait die Welt überschwemmt, aber ich habe für die Selfpublisher-Gedenkmünze gestimmt. Was meint ihr?

Elisa Grokas Gedenkmünze

Die Selfpublisher Gedenkmünze

Oder sollen wir lieber gleich Igor-Sammelmünzen prägen? Helft uns!

Igor Sammelmünze

Igor Sammelmünze

Covergestaltung für Anfänger

Liebe Leser!

Heute könnt Ihr mir das Händchen halten, während ich Blut und Wasser schwitze. Ich gestalte nämlich gerade das Cover für den zweiten Igor-Band „Der Pinguin des Scheichs“. Klar, dass vorne ein Portrait von Igor mit seinem Freund Rudi Valentino zu sehen sein muss. Schließlich ist Rudi heute noch ein Eyecatcher, wie es neudeutsch heißt, und Igors Luxuskörper sieht sowieso immer gut aus. Das Bild zu malen war auch kein Problem, mit einem echten Pinsel und Papier, das nicht aus Pixeln, sondern aus Bäumen besteht, fühle ich mich wohl, ah, das gibt Sicherheit! Dafür, dass ich das Bild spontan in finsterster Nacht gemalt habe (wer selber malt, weiß, was Tageslicht bedeutet!), bin ich sogar sehr zufrieden. Wer sich übrigens für die Technik interessiert: Ich habe Aquarellpapier in einem warmen Orangeton koloriert, trocken geföhnt (ich wollte ja loslegen) und dann eine Lavierung mit schwarzer Aquarellfarbe gemalt. Für den dramatischen Effekt – immerhin war Rudi ein Silent Screen Superstar – hab ich die Highligths mit weißer Acrylfarbe hervorgehoben.

Dann kommt aber der zweite Teil des Unterfangens, und der kostet mich bei jedem Cover neue Nerven! Das Drama heißt: GIMP. GIMP und mich verbindet eine echte Hassliebe. Ich weiß nicht, wie ich es schaffe, aber ich klicke mich grundsätzlich in die falsche Ebene, alles verrutscht, ich will die Buchstaben zentrieren und verschiebe saudämlich den Hintergrund, und überhaupt. Argh! Dieses Programm mit seinen ganzen Ebenen macht mich wahnsinnig. Noch wahnsinniger macht mich, dass ich ja nicht nur ein bisschen rumspiele, um in meinem Blog zu zeigen, was ich schönes gebastelt habe, sondern versuche, Buchcover zu gestalten, die zwischen den ganzen Proficovern bei Amazon wenigstens nicht, naja, sagen wir mal, peinlich aussehen.

Covergestaltung ist nämlich eine Wissenschaft. Natürlich kann man das als Selfpublisher auch „außer Haus“ geben und sich einen Grafiker suchen. Wenn man aber, wie ich, ein absoluter Kontrollfreak ist und unbedingt alles selber machen will, dann muss man sich nunmal an dieser Materie festbeißen. Ein gutes Cover MUSS ein Blickfang sein, ganz besonders bei „nicht-physischen“ Büchern, also eBooks. Wer durch die eBook-Shops scrollt, muss einfach dran hängenbleiben und draufklicken, da hilft auch der beste Titel nix, das Auge isst mit. Und natürlich muss das Cover zum Inhalt des Buches passen. Eine rosa Schnörkelschrift eignet sich nicht wirklich für „Tausend Fakten über Fußball“, während eine reißerische Schrift in massiven roten Blockbuchstaben vielleicht zu einem Titel passt wie „So werden Sie reich in sieben Tagen!“, nicht aber zu einem leisen Lyrikbändchen.

Meine Challenge lautete jetzt also: Welcher Schrifttyp passt zu Igor, aber auch zu meinen anderen Geschichten ohne Pinguin (sorry, Igor!), denn, haha!, für das richtige „Branding“ sollen ja auch alle eBooks der Groka-Reihe auf den ersten Blick erkennbar sein. Für Igor hätte ich gern einen Schrifttyp gehabt, der irgendwie nach Ernest Hemingway aussieht, also so, wie die alten rororo-Taschenbücher mit dem Leinenrücken riechen. Zu maskulin sollte sie aber auch nicht sein. Man kann sich eben selbst verrückt machen wie kein anderer. 😉

Ich denke, ich hab jetzt einen ganz guten Kompromiss gefunden, aber der Weisheit letzter Schluss sind meine Cover bis jetzt wohl noch nicht, besonders, weil ich an jedem Tag, an dem ich die Grafikabteilung meines sehr chaotischen kleinen Familienunternehmens bin, etwas Neues lerne. Heute bin ich besonders stolz darauf, dass ich es geschafft habe, dem Cover eine „Wüstensand-Optik“ zu geben, die zum Thema des Titels passt. Und wisst Ihr, wo ich das gelernt habe? Natürlich auf youtube. Ich hab da nämlich einen Tipp für alle meine Leser, die selbst endlich eBooks veröffentlichen wollen: Wenn Ihr nach verständlichen Tutorials sucht, um GIMP zu durchschauen, dann klickt nicht die absoluten Vollprofis an, die am besten noch mit Südstaatenakzent kommentieren, wie sie blitzschnell mit der englischen Version die geilsten Grafiken zaubern. Da kommt man nicht hinterher und schmeißt dann als Anfänger alles hin. Sucht euch am besten Tutorials von Youtubern, wo Ihr schon bei der Stimme aus dem Off denkt: Müsste das Kind nicht längst im Bett sein? Hat das überhaupt seine Eltern gefragt, ob es schon Videos hochladen darf? Ohne Witz jetzt. Die machen die besten Tutorials für Anfänger und Menschen, die als Autor zur Welt gekommen sind, nicht als Grafiker.

Das Thema Grafiken und Coverdesign hat mich echt gepackt, als ich das erstmal entdeckt hatte. Klein anfangen, dann macht es richtig Spaß. So sehr, dass ich sogar schon schlaflose Nächte hatte, weil mir plötzlich unglaublich absurde Cover einfielen, die ich alle irgendwann mal designen und dann – wie könnte es anders sein – als eBook herausgeben will. Den Titel „Die Möbel von Avalon“ habe ich mir also hiermit schonmal offiziell gesichert!

Drei Tassen sind Ostfriesenrecht!

Liebe Leser!

*pssst!* Ich bin es, euer Igor! Frau Groka hat mal wieder ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt und sich selbst mit Strukturpaste an einer Leinwand fest geklebt, das ist die Chance für mich, die Herrschaft im Blog an mich zu reißen!

Ich muss euch gestehen, dass ich etwas verwirrt bin. Inzwischen weiß ja wohl die halbe Welt, dass wir das Grummelkontor verlegen werden, und damit auch meinen Kühlschrank. Frau Groka macht ja immer ein großes Geheimnis und murmelt auf Anfrage immer nur irgendwas von „ungelegten Eiern“, aber jetzt ist es raus. Ich bin dahinter gekommen, weil Frau Groka jetzt einen Online-Kurs für Plattdeutsch belegt hat! Den ganzen Tag geht das jetzt „De Kö sünd swattwitt, swattwitte Kö.“ Weiß der Geier, was das heißen soll…

Aber…es geht nach Ostfriesland. Ich gehe nach Ostfriesland. Ich bin ein PINGUIN! *schrei*

Hat die Frau Groka sich eigentlich mal gefragt, wie ich im Watt tauchen soll? Oder ob ich mir zwischen den ganzen Möwen vielleicht übergewichtig vorkomme? Dass die Boßelkugeln für mich eine Gefahr darstellen könnten? Ob ich mich auf einer Robbenbank vielleicht wie das fünfte Rad am Wagen fühle? Und da sagt Frau Groka noch so zu mir: „Worüber regen Sie sich denn auf, Igor? Da oben gibt es viele Schwarzbunte wie Sie!“

Am schlimmsten finde ich aber, dass ich ab jetzt Teeeee aus diesen winzigen „dünnwandigen“ Tassen trinken soll! Ich mein – wie soll ich das anstellen?! Ich hab Flügel und einen Schnabel! Und dann sagt Frau Groka: „Dann trinken Sie halt aus einer SCHNABELTASSE!“ Und dann hat die sich den Bauch gehalten und Träääänen gelacht, weil sie sich selbst so witzig fand. Haha!

Obwohl…*schlürrrf*…so schlecht…*schlorp*…mit ordentlich Kluntje…*schlabber*…na gut. Ich geh mit…

Nr. 15: In Memoriam

Liebe Gemeinde!

Heute gibt es kein daily gepaintetes Daily Painting, sondern einen Nachruf. Dieter, die Elfe, ist von uns gegangen. Also, er ist verkauft worden. Tja. Eine Sammlerin dachte sich „Den oder keinen!“ und nun wird Dieter das Grummelkontor für immer verlassen.

Dieter, wir werden dich vermissen. Besonders Igor werden die Männergespräche mit dir sehr fehlen. Du warst Teil der Familie, aber *schluchz*, wir wissen – du wirst es gut haben!

Aber jetzt mal so unter uns Künstlern. Kennt ihr das? Manche Bilder verschenkt man und freut sich über den gewonnenen Platz, bei anderen hat man das Gefühl, man gibt ein Haustier weg. Anthropologen, -sophen und Psychologen, ihr wißt schon, diese Leute, die immer bei 3sat in den Talkrunden sitzen, nennen so etwas Animismus und setzen uns Maler damit auf die gleiche Stufe mit „Eingeborenen“, die glauben, dass ihr Geist von einem Fotoapparat eingefangen werden kann, oder dass eine Hühnerkralle in der Tasche Magie besitzt.

Dabei wirkt das doch nur, wenn man das Huhn selber geschlachtet hat, weiß doch jeder…

Nr. 12: Igor Hopper fährt nach Oslo

Jaaa, ich geb’s ja zu, heute hat das Bild ein wenig Verspätung, aber ich mußte noch vier Stücke Frankfurter Kranz essen, ja, selber gebacken, muss ja weg, und wie Luther sagte: „Der Herr stärke den Geist jener, die dann noch einen Stift halten können!“

Auf jeden Fall blätterte ich heute wieder so in meinen Kunstbänden auf der Suche nach einem Kostüm, das Igor tragen könne, wenn er das Geld für unseren Literatur-Nobelpreis abholen fährt. Ich mein, das kann ja nicht mehr so lange dauern, bis wir den endlich verliehen bekommen.

Und dann stieß ich auf diese stilvoll gekleidete Dame in Edward Hoppers „Abteil C, Wagen 293“, und ich dachte, och, watt ein muckeliges Abteil! Ich hab dann aber gelesen „Das Bild löst Gefühle von Isolation, Monotonie und Unwohlsein aus.“

So kann man sich irren. Tja.