Je suis Charlie

Je suis Charlie

Solidarität!

Liebes Internet!

 

Heute melde ich mich mal aus ganz traurigem Anlass. Wenn Karikaturisten, intelligente Menschen, die versuchen, die Welt mit Witz und Ironie ein bisschen besser zu machen, brutal ermordet werden, um einen Propheten zu rächen, dann weiß ich nicht mehr, was ich sagen soll. Deswegen bin ich jetzt auch einfach mal still. Nur so viel: Bitte teilt diesen oder andere Beiträge zum Terroranschlag in Paris, damit die Pressefreiheit siegt.

Vorsicht: Umbaumaßnahmen im Blog! Leser haften für meinen Pinguin!

Mona Lisa Satire

Egal, wie sehr Mona Pisa sich um Haltung bemühte: Sie war immer schiefer als ihre berühmte Schwester!

Liebes Internet!

Da ich heute nach dem gestrigen Schleuderdrama so schief bin wie die Mona Pisa und sogar den besten Termin der ganzen Woche absagen musste, wurde ich gerade auch noch mitfühlend gefragt, ob ich heute Nosferatu habe. Auch dazu habe ich doch irgendwann mal ein Bild gemalt …

Nosferatur Stummfilm

SO sitz ich hier, genau so!

Ich sollte wieder viel öfter Bilder malen … Egal. Also, weil ich heute das Universum nur in eine Wolldecke gewickelt mit Einhandbedienung managen kann, habe ich mich entschlossen, heute den Umbau des Blogs in Angriff zu nehmen. Um in Ruhe arbeiten zu können, hab ich einfach Igor gesagt, er kann ja schon mal losgehen und unsere neue Zielgruppe suchen.

Seitdem fühlt er sich verarscht und ignoriert mich demonstrativ. Um noch eins draufzusetzen, führt er Selbstgespräche mit den alten Fotos von seiner Flamme Pola Negri. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, dass er mich eifersüchtig machen will. Aber ich hab doch da auch mal, Moment …

Pola Negri Portrait

Igors alte Flamme: Pola Negri

… ein Portrait von Pola Negri gemalt. Ich kann mich gar nicht erinnern, wo das geblieben ist. Vielleicht hängt es bei Igor im Kühlschrank. Ist ja auch egal. Bevor ich jetzt noch mehr Content-Recycling betreibe, mach ich mich gleich mal an den Umbau. Also nicht erschrecken, wenn ihr euch heute in meinem Blog erstmal nicht mehr zurechtfindet. Ich tu es auch nicht, also kein Grund zur Beunruhigung. Wo hab ich denn jetzt die Gadgets hingelegt? Sind die in der Schublade mit den Cookies? Naja. Ich werd die schon finden …

Spektakuläre Szenen im Morgengrauen: Frau Groka hat Treppe!

Treppensturz

Das Selfie des Grauens: Frau Groka legt sich voll Fresse, Alter!

Liebes Internet!

Wenn ich vorher gewusst hätte, was ich heute vor habe, hätte ich doch eine Stuntfrau engagiert!

So. Heute war endlich wieder Schule. Das heißt, um halb sieben geht der Wecker an. Heute mit Dirty Dancing. Ich steh gar nicht so auf den Film, aber wider Erwarten wurde ich von der Musik spontan wach und tanzte aus dem Bett, um die friedlich schlummernden Teenager brutal aus dem Schlaf zu reißen. Ich tanzte also so im geschmeidigen Swayze-Schritt nach Indien, also zum Ende des Ganges, auf Deutsch: Den Flur runter. Und ich denk noch so „Hach, Frau Groka, Sie sind aber heute dynamisch! Und das trotz des Weihnachtsspecks!“

Und dann sag ich natürlich, wie immer, noch zu den Früchtchen meines Leibes: „Macht aber das Licht unten aus, bevor ihr aus dem Haus geht!“ Dann fällt die Haustür zu und, wie immer, brennt unten noch das Licht. Ich, voll Swayze-like, tänzel also singend die Treppe runter, auf den flutschigen Plüschbettsocken, und in dem Moment, wo ich denke „Boar, ich bin heute so cool, ich könnte Eiswürfel pinkeln!“ – FLAWOSCHHHHH! – komm ich im Zwielicht ins Rutschen und bring die zweite Hälfte der Treppe on my backside hinter mich wie der Hackl Schorsch im Rodelkanal!

Mein lieber Scholli! Kann mich nicht erinnern, schonmal so spektakulär auf dem Hintern gelandet zu sein! Und das beste war: Im letzten Schwung hab ich noch das Licht ausgemacht, das nenn ich Zielstrebigkeit! Jaha, diese Frau kann fokussieren! Naja. Jetzt hab ich Knackfuß und ein Schleudertrauma über der linken Hinterbacke. Ich bräuchte so eine Halskrause für zum um den Hintern, aber ich weiß nicht, ob unsere Apotheke sowas vorrätig hat. Also, nicht in der Größe. Ist ja auch egal – I will survive!

Gelohnt hat sich der Stunt auf jeden Fall. Der Entertainmentfaktor ist wirklich ernorm. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letztemal beim Zeichnen und Schreiben so hemmungslos Tränen gelacht und Tee verprustet hab wie bei diesem Blogartikel. Das letztmal glaub ich, als Patrick Lindner sich gemault hatte. Der Artikel dazu ist hier. Aber die Parallele ist mir gerade schon irgendwie ein bisschen unheimlich. Haben Patrick Lindner und ich mehr gemeinsam, als wir beide ahnen? Ist ja auch egal. Ich danke euch auf jeden Fall fürs Lesen dieses weltbewegenden Artikels.

Eine Jahresbilanz und ihre dramatischen Folgen

Igor, der Pinguin, macht Schlagzeilen

Igor macht Schlagzeilen!

Liebes Internet!

Ich habe ja bereits in meiner Jahresbilanz mit Dieter, der Elfe, angekündigt, dass ich jetzt auch endlich mal ganz ich selbst sein möchte. Und was wären wir alle gern, wenn wir ganz wir selbst sind? Genau: Chef! Ich habe mich daher entschieden, Herausgeberin eines Online-Magazins zu werden und direkt einen Chefredakteur verpflichtet, der die Arbeit macht. Ist das geil oder grandios? 2015 wird auf jeden Fall das großartigste Jahr meines bisherigen Lebens! Die Frage ist jetzt nur, ob Igor und ich auf einen anderen Server umziehen oder uns vor der Technik drücken und erstmal hier bleiben. Ich seh schon, als erste Amtshandlung muss ich meinem Chefredakteur eine Fortbildung bezahlen. Oh neee, was hab ich mir dabei bloß gedacht?

Wo ist das Jahr schon wieder hin? FROHE WEIHNACHTEN!

Weihnachtskarte der unglaubwürdige Holg

Das ganze Jahr arbeitet Holger als Türsteher. Aber zum Fest der Liebe wird er ganz er selbst!

Liebes Internet!

Ich frage mich – und euch – WAS ist bloß aus dem guten alten Weihnachtsprogramm im Fernsehen geworden? Wo sind Doktor Schiwago und Vom Winde verweht? Bei mir läuft im Teleshopping „Schlankstütz Kollektion Classic“! Ich hab drei Minuten gebraucht, um zu kapieren, was die damit meinen! Das soll ein Weihnachtsprogramm sein? Und wer kann das denn aussprechen? Wer dreimal hintereinander „Schlankstütz Kollektion Classic“ fehlerfrei aufsagen kann, darf sich eine Rumkugel nehmen! So, äh, kommt gut rein. Ach nee, das ist ja nächste Woche. Feiert einfach schön, egal was! 🙂

Dieter, die Elfe, und meine Jahresbilanz

Dieter, die Elfe

Dieter – das Lifestyle-Business lebt!

Liebes Internet!

Eigentlich stehe ich nicht auf diesen ganzen Gute-Vorsätze-Kram und so, aber heute ist es schon wieder 48 Stunden dunkel und ich warte seit morgens untätig auf den Paketboten. Wer da nicht in dumpfes Grübeln verfällt und/oder kaffeesüchtig wird, ist selber schuld. Igooor? Ich geh mal eben Kaffee kochen …

So, gleich wird’s besser. Also. Was hat meine Jahresbilanz jetzt mit Dieter zu tun? Heute morgen las ich das schöne Wort „Content-Recycling“ und stöberte in meinem Archiv, um zu sehen, was ich mal recyceln könnte. Und ich fand Dieter. Das Original ist schon lange verkauft, daher kann ich euch jetzt leider nur ein Foto von zweifelhafter Qualität bieten, aber ich denke, ihr seht, was gemeint ist: Dieter ist gelernter Versicherungskaufmann und seine Eltern haben sich immer gewünscht, dass er heiratet, ein Haus baut und was für seine Rente tut. Und Dieter hat lange versucht, diese Erwartungen zu erfüllen. Aber, wie wir in meiner Heimat Oberhausen sagen: Et kommt der Tach, da will die Säge sägen!

Und Dieter wollte eben Elfe werden, denn er scheißt auf Bausparverträge und Sicherheit, er steht auf Glitzer, Zauberstäbe und flauschige Kostüme. Dieter ist ganz er selbst. Das hat mir zu denken gegeben und ich ging in mich und lief da zwei Tage lang verwirrt im Kreis und fand nicht mehr raus. Und ich fragte mich: Frau Groka, wieso stehen Sie sich eigentlich immer selber im Weg? Weil … ja. Und dann kam die lange Liste. Weil ich verstaubter Avantgarde-Saurier in total überholten Strukturen denke und mir auch viel zu viel Fachwissen angelesen habe, das irgendwie mehr hemmt als nützt. Was total doof ist. Igor findet das auch, und wir sind ja selten einer Meinung.

Aber was mir in den letzten Tagen klar geworden ist: Als ich meinen ersten Blog startete, lang ist’s her, verstanden wir einen Blog tatsächlich noch im Sinne des Wortes – als ein Web-Logbuch. Und über was kann man in einem Logbuch schon schreiben, als über das eigene Schiff – drumherum ist ja sonst nix! Inzwischen hat sich die Bloggerwelt aber völlig gewandelt und es passieren total inspirierende, spannende Dinge. Und über die will ich schreiben. Auf der anderen Seite beobachte ich das Marketing von Autoren, Künstlern und anderen, die „alles richtig machen“ und ihre Blogs und Profile eben als reine Marketinginstrumente verstehen und ich habe mich da intensiv mit befasst. Und ich stelle fest: Das ist nicht mein Weg.

Natürlich möchte ich mit meinen eBooks Geld verdienen, und eigentlich möchte ich auch, dass mein Blog eine klare Linie hat. Ich will aber einfach keiner von diesen egomanischen Autoren/Bloggern sein, die ihren Blog nur benutzen, um darauf zu verweisen, wem sie diese Woche ein Interview gegeben haben und ansonsten auf allen Kanälen rumspammen, damit mal irgendjemand ihr Buch kauft. Oder ihr Bild, oder ihr was auch immer.

Abgesehen davon, dass ich mich frage, für wen das interessant sein sollte, fände ich diese Strategie auch stinklangweilig. Ich will mich nicht selbst reduzieren, um eine „Marke aufzubauen“. Wenn ich das tun müsste, käme mir meine Arbeit ja vor wie Arbeit! *gääähn*

Ich will eben auch selbst wieder ernst gemeinte Bilder malen und schräge Cartoons zeichnen, aber vor allem ich will endlich mal unter meinem eigenen Namen und für meinen eigenen Blog Filmkritiken schreiben, Bücher vorstellen, über andere Blogs berichten und lauter so Sachen, zu denen ich oft total viel Lust habe, bei denen ich dann aber denke, nee, dann hat ja dein Blog keine klare Linie, das verwirrt ja die Leser nur und blabla. Ich überlege seit Monaten, ob ich meine Schreiblust dann einfach auf mehrere Blogs verteilen soll, aber – hallooo? Sind Leser blöd und kommen nur zurecht, wenn im Blogtitel steht, dass es hier um Schuhcreme, Coaching oder Katzenfutter geht?

Igor und ich werden daher die Woche zwischen den Jahren nutzen, um dann eben „Die bunte Seite der Macht“ zu einer eigenen Marke umzubauen. Und dann kann ich endlich über alles schreiben, was mir in der Welt des Internets gefällt oder auch nicht, auf jeden Fall über all das, worüber zu schreiben ich Lust habe. Und wenn dann Leser auch mal meine eBooks kaufen, weil ihnen mein Stil gefällt, bin ich mir wenigstens selbst treu geblieben und hab mit meiner persönlichen Marketingstrategie was erreicht. Wie genau mein Blog dann in Zukunft aussehen wird, weiß ich noch nicht, aber ich hab ja einen Privatsekretär, der kann ja auch mal was machen. Igoooor?

Wir sehen uns also hoffentlich alle im neuen Jahr wieder, dann bei mir mit erweitertem Programm, neuen Kategorien und viel, viel mehr Freiheit und Spaß an der Arbeit als bisher! Und was hat eure Jahresbilanz ergeben? Schreibt mir einen Kommentar!

Und die Dunkelziffer ist noch VIEL höher …

Schwerverentzte in sozialen Netzwerken

Die Zahl der Schwervernetzten auf der Datenautobahn steigt weiter!

Liebes Internet!

Genau so fühle ich mich heute, aber genau so! Nachdem ich dieses Social Media Dingens in Angriff genommen habe, bin ich total verkatert. Immer leuchten irgendwo rote Zahlen auf und dann muss man JETZT auf irgendwas draufklicken, um nichts zu verpassen, und dann immer dieses Geräusch, als müsste man einen Lappen holen, so ein Blupp!, ich weiß nicht, wo das herkommt oder was es mir sagen will. Heute Morgen dachte ich völlig zerschlagen mit Francois Villon: Ich bleibe unter dem Holunderstrauch, auf den noch nie ein Stern hernieder schien … Aber Igor hat mir Kaffee gemacht. Alles wird gut.

Igors Ego-Problem

Igor und sein Ego

Das kann ein aufgeplustertes Ego aus einem geschmeidigen Luxuskörper machen!

Liebes Internet!

Meine letzte Amtshandlung für heute: Ein spontaner Schnappschuss aus dem Grummelkontor! Ich hatte ja berichtet, dass ich meine Facebook-Hemmung überwunden habe und heute in Social Media Marketing gemacht habe. (Ich liebe diesen Ausdruck. Ob man sagt „Ich mache in Aktien!“ oder „Ich mache in Katzenklos!“ – ein himmelweiter Unterschied!)

Auf jeden Fall machte ich in Facebook. Und was soll ich sagen: Sie lieben Igor! Während ich da noch drüber lachte, dreh ich mich so um und guck – IGOR! Totaaaal aufgeplustert! Und dieser entrückte Gesichtsausdruck! Irgendwann, wenn ich heute Nacht einen Knall höre, weiß ich, dass er geplatzt ist …

Frau Groka und Facebook

Himbeerschuld

Liebes Internet!

So. Nachdem ich den Vormittag damit verbracht habe, mich zu bemitleiden, weil mich auf Googel+ niemand lieb hat, brach am Nachmittag Facebook über mich herein! Leute! Ist das ein Gewimmel und Gewusel da! Alles blinkt und bimmelt und in den Gruppen sind tatsächlich Menschen! Ich bin total geschafft jetzt. Und eigentlich war ich ja da, um Igor reich und berühmt zu machen, aber natürlich hab ich dann Geld ausgegeben, statt es einzunehmen. Aber das eBook einer mir völlig unbekannten Kollegin (Sandra Seico) sprang mir direkt ins Auge und ich fand den Titel so umwerfend, dass ich es spontan gekauft habe. „Himbeerschuld und Schweinetod“. Tja. Heute Abend wird dann endlich einfach mal wieder geschmökert! 🙂

„Wetten, dass ..?“ geht, Frau Groka kommt?

Nur so als kurze Zwischenmeldung…

Liebe Zuschauer an den Apparaten im Heim!

Ich sehe gerade, dass mein Blog heute (für seine Verhältnisse) von Zuschauern aus der Schweiz und Österreich überrannt wird! Da sag ich doch mal Grüezi und Küss die Hooooand! Wird mein Blog jetzt eine Eurovisions-Sendung? Soll Igor schonmal üben für den Song Contest?

Interessant finde ich auch, dass in den letzten Tagen immer wieder Besucher über den unglaubwürdigen Holg zu mir finden – ich wusste gar nicht mehr, dass ich den mal gezeichnet habe. Aber in der Weihnachtszeit kommt eben vieles wieder, was man gnädig verdrängt hatte! Singen wir jetzt „Last christmas“? Nee …

https://www.youtube.com/watch?v=FahD-Sy4Jhg

Zu spät! Und ALLE!

Ahahaaaa, uuuhwoooooahhhhh, hu-huuuu… (Falsett nicht vergessen!)

MEHR GEFÜHL! Rock me, Baby!

Last christmas, I gave you my heart …

Los, Igor, sing mit!

AUA!

Scheiße.

Ich hab Ihnen schon tausendmal gesagt: NICHT picken!

Und immer in die Kniekehle, blöder Sack …

This year, to save me from tears, I’ll give it to someone special …

*schunkel*

Ich WAR nicht am Glühwein! *kreisch*

Höchstens diese Eierlikör-Schokofässchen, aber nur eins …