Spektakuläre Szenen im Morgengrauen: Frau Groka hat Treppe!

Treppensturz

Das Selfie des Grauens: Frau Groka legt sich voll Fresse, Alter!

Liebes Internet!

Wenn ich vorher gewusst hätte, was ich heute vor habe, hätte ich doch eine Stuntfrau engagiert!

So. Heute war endlich wieder Schule. Das heißt, um halb sieben geht der Wecker an. Heute mit Dirty Dancing. Ich steh gar nicht so auf den Film, aber wider Erwarten wurde ich von der Musik spontan wach und tanzte aus dem Bett, um die friedlich schlummernden Teenager brutal aus dem Schlaf zu reißen. Ich tanzte also so im geschmeidigen Swayze-Schritt nach Indien, also zum Ende des Ganges, auf Deutsch: Den Flur runter. Und ich denk noch so „Hach, Frau Groka, Sie sind aber heute dynamisch! Und das trotz des Weihnachtsspecks!“

Und dann sag ich natürlich, wie immer, noch zu den Früchtchen meines Leibes: „Macht aber das Licht unten aus, bevor ihr aus dem Haus geht!“ Dann fällt die Haustür zu und, wie immer, brennt unten noch das Licht. Ich, voll Swayze-like, tänzel also singend die Treppe runter, auf den flutschigen Plüschbettsocken, und in dem Moment, wo ich denke „Boar, ich bin heute so cool, ich könnte Eiswürfel pinkeln!“ – FLAWOSCHHHHH! – komm ich im Zwielicht ins Rutschen und bring die zweite Hälfte der Treppe on my backside hinter mich wie der Hackl Schorsch im Rodelkanal!

Mein lieber Scholli! Kann mich nicht erinnern, schonmal so spektakulär auf dem Hintern gelandet zu sein! Und das beste war: Im letzten Schwung hab ich noch das Licht ausgemacht, das nenn ich Zielstrebigkeit! Jaha, diese Frau kann fokussieren! Naja. Jetzt hab ich Knackfuß und ein Schleudertrauma über der linken Hinterbacke. Ich bräuchte so eine Halskrause für zum um den Hintern, aber ich weiß nicht, ob unsere Apotheke sowas vorrätig hat. Also, nicht in der Größe. Ist ja auch egal – I will survive!

Gelohnt hat sich der Stunt auf jeden Fall. Der Entertainmentfaktor ist wirklich ernorm. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letztemal beim Zeichnen und Schreiben so hemmungslos Tränen gelacht und Tee verprustet hab wie bei diesem Blogartikel. Das letztmal glaub ich, als Patrick Lindner sich gemault hatte. Der Artikel dazu ist hier. Aber die Parallele ist mir gerade schon irgendwie ein bisschen unheimlich. Haben Patrick Lindner und ich mehr gemeinsam, als wir beide ahnen? Ist ja auch egal. Ich danke euch auf jeden Fall fürs Lesen dieses weltbewegenden Artikels.

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10 Kommentare zu “Spektakuläre Szenen im Morgengrauen: Frau Groka hat Treppe!

  1. Wünsche auf jeden Fall gute Besserung für das Treppentrauma. Leider befürchte ich dass so grosse Halskrausen nicht vorrätig sind. Aber wie sagte schon Kräuterpfarrer Künzle: Schmieren und salben hilft allenthalben!

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  2. Oh je, oh je, das ist natürlich für jeden Apotheker eine Herausforderung. Husten? Kein Problem! Halsweh? Kein Problem. Aber so ein Bauchmuskelkater könnte einen studierten Herrn sehr wohl vor grösste Herausforderungen stellen. Wie kam denn der zustatten würde er wohl fragen…? Hmm, Internet, ja, ja, sowas soll vorkommen. Vielleicht eine Leibbinde?

    P.S. Frau Groka, würdest Du ( oder soll ich ich dich siezen) bitte deine Kommentar-Antwort einrücken? Ich fürchte ich streichle schon wieder deinen (ihren) Bauchmuskelkater. Also ich meine, entweder per Reader oder auch sonst, die Antwort per „Antwort auf Kommentar“ oder was da wohl so steht schreiben? Das wäre furchtbar nett. Weil ich nur gerade per Zufall deine (ihre) Antwort entdeckte, da ich den wordpress Reader nutze. Ansonsten sehe ich deine (ihre) Antwort leider nicht…. und das wäre ja schade. Vielen Dank… 🙂
    LG Iwan

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    • Was für eine komplexe Frage, und das heute! Was soll ich? Einrücken? Muss ich ins Feld? Ich bin Pazifist und hab Fuß! Und die Leibbinde nicht zu vergessen, ich werde also eh ausgemustert … oder hatte ich gerade den „Antwort“-Knopf nicht gedrückt? Ich hab’s einfach nicht so mit Technik, bei mir sind die Knöpfe immer noch vorne am Hemd. Aber ich hoffe, jetzt geht’s. Falls nicht, zitiere ich Klaus Kinski: „Ich versteh die Frage nicht!“

      Zum Duzen oder Siezen: Das kannst du halten, wie Sie wollen. Ich selber sieze mich, wenn ich Selbstgespräche führe, oder sage „Du, Frau Groka … “ Dann weiß ich wenigstens, wer gemeint ist. Wir können uns aber auch suzen. Das klingt wie eine spektakuläre asiatische Kampftechnik. Su-Zen. Könnte man ein Online-Business draus machen. Su-Zen Kurse für Manager. Oder Apotheker.

      Es gefällt mir übrigens ausnehmend gut, einen Iwan als Leser zu haben. Das klingt wie ein dostojewskischer Charakter. Oder ein Cousin von Igor.

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      • Ja!!! Du hast eingerückt wunderbar! Ich kann dich nun sofortens lesen ohne lange mein Hirn zu plagen, wo ich denn gerade was alles rumgeschrieben habe. Vielen Dank! Und, tja, Fragen werden meistens komplex, wenn man sie lange bedenkt…

        Und da nehm ich natürlich das Du. Selbstgespräche führe ich auch manchmal, meistens bei der Arbeit, hihi. Ich finde das sehr produktiv und beruhigend. Sehr wahrscheinlich wie Su-Zen.

        Ich fühl mich viel wohler als „Iwan der Cousin vom Igor“, als „Iwan der Schreckliche… 😆

        Dostojewski hab ich mal versucht, also zu lesen. Der bekam mir nicht so ganz. Da lese ich doch lieber Groka… 😉

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      • Jetzt hatte ich den Knopf gefunden und nu isser wieder weg. Muss ich also hier nochmal antworten. Was wollte ich jetzt sagen? Äh … Boar, was für ein Tag! Also, die Wenigsten lesen gerne Dostojewski, aber mit Dostojewski nicht nur in einem Atemzug genannt, sondern auch ihm vorgezogen zu werden, ist ein bahnbrechendes Ereignis für mich! Danke! 🙂
        Ich muss das unbedingt Igor erzählen …

        Auf Iwan, den Schrecklichen, wäre ich jetzt gar nicht gekommen. Ich habe aber gerade festgestellt, dass das Thema verfilmt wurde. Von Sergej Eisenstein. Hat der nicht auch diesen Panzerkreuzer Potemkin gemacht? Oder Patjomkin? Ich muss Igor mal fragen, ob er da am Set war. Auf jeden Fall hatte Eisenstein die gleiche Frisur wie Einstein. Liegt das am Namen? Ich muss das erforschen. Dann kann ich wieder was in die Kiste mit der Aufschrift „Unnützes Wissen“ tun.

        Egal. Was mich gerade eher beschäftigt … ich wollte gerade auf youtube suchen, wie Patrick Lindner beim Samba tanzen den Abflug gemacht hat, da schlägt youtube mir lauter Videos von Menschen mit Lachanfällen vor. Ich wusste, das Google überall ist, aber hat youtube Cookies in meinem Kopf? Ich mein, ich hab zwar letztens erst Cookies gegessen, aber die waren mit Schokolade, ich hielt die für völlig harmlos! Hüüütet euch vor dem Internet! Ich sag ja: Das ist gefährlich!

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  3. Ja, diese Knöpfe. Ich find ihn hier jetzt auch grad nicht. Zum Glück hat jemand den Reissverschluss erfunden…

    Das freut mich natürlich, dass dich das freut… 🙂 Denn im direkten Vergleich zu Dostojewski hat dein Schreibstil ungefähr 1 Zillion mal mehr Lachpotential.

    Sergei Eisenstein musste ich googeln, der hat wirklich die gleiche Frisur wie Einstein.. 🙂 Aber ich kenn beide Werke nicht, weder Iwan den Schrecklichen, noch Panzerkreuzer Potemkin. Obwohl die auch schon mal im Fernsehen liefen.

    Und das mit den Cookies: Nein, nein, das geht so nicht. Der PC füllt sich mit Cookies und wenn der voll ist, musst du die seitliche Schublade öffnen zum leeren… und ERST dann kannst du die essen! Aber ja, das Internet ist gefährlich, nicht alle Cookies sind so gut verdaulich. Ich muss jetzt mal weg, Cookies, öhmmm, Brötchen verdienen gehen….

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    • Du hast schon Internet mit Reißverschluss? DAS ist wirklich beeindruckend! Ich muss immer noch die ganzen Knöpfe drücken …

      Die Cookies hab ich jetzt einfach mal aus dem Laptop geschüttelt, eingefegt und in die Schublade vom Toaster getan, ich hoffe, das war richtig so. Falls nicht: Morgen ist Müllabfuhr, da kann ich das Intnernet ja dann rein tun.

      Ich hoffe, deine Selbstgespräche bei der Arbeit sind interessant!

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      • Dein Umbau kommt gut, finde sogar wieder Knöpfe… 😉

        Meine Selbstgespräche? Hmmm, die sind noch nicht wirklich voll entwickelt, aber ich arbeite daran. UND ich sieze mich manchmal selbst („Also Hr. Frey, was machen Sie denn da!?“) oder ich benutze ein royales wir, à la „was machen wir denn jetzt“. Es gab ja viele russische Zaren ,die Iwan hiessen, vielleicht deswegen ❓

        ABER ich bin nicht alleine! Im Supermarkt begegnete mir letztens ein Mann, ohne Einkaufszettel, der laut vor sich hinredete: „Was kaufen wir denn jetzt“. Ich musste schmunzeln und dachte, jawoll, es gibt sie, die andern, die auch kommentieren, was sie so gerade treiben…. 🙂

        Vielleicht bin ich ja mit 80 so weit, dass ich vergessen habe, was ich gerade sagte und sich daraus ein munteres und anregendes Selbstgespräch ergibt… 😉

        P.S. Hoffe deinem Nosferatu gehts besser. Aber immer noch besser als Quasimodo.

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  4. Pingback: Vorsicht: Umbaumaßnahmen im Blog! Leser haften für meinen Pinguin! | Das gnadenlose Tagebuch einer Selfmade-Autorin

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