Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag

Liebe Leser!

Heute bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. *quengel* Erstens bin ich zu doof, um nach Noten Klavier zu spielen. Ich kann nur ohne Noten.

Zweitens mußte Igor sich den ganzen Tag in ein Schafskostüm quetschen, um Modell zu stehen für die Vorlage zu einem neuen Banner, und jetzt ist er stinksauer auf mich. Ich hab nämlich alle Skizzen zerknüllt und weg geworfen. Igor will jetzt eine Diät machen und ich zweifel an meinem Talent. Damit ihr aber trotzdem was zu gucken habt, blogge ich einfach die Fingerübungen der letzten Tage.

( verkauft )

Hier seht ihr einen monumentalen Schinken aus der Rubrik „Touristenkitsch“, ich find es aber eigentlich trotzdem irgendwie gut. Besonders die Details.

In dieses pastose Gespachtel kann ich mich stundenlang vertiefen, danach kann man aber auch stundenlang duschen. Ich weiß gar nicht, wie ich das immer mache, dass ich mir die Farbe bis in die Kniekehlen schmiere…

Dann hab ich noch ein paar Aquarellstudien vor mich hin fabriziert, einfach weil’s Spaß macht:

Die Scans sind leider völlig schlecht geworden und geben die Originale gar nicht wider, aber ich geh jetzt trotzdem einen Apfel essen…

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3 Kommentare zu “Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag

  1. Tach Frau Elisa,

    Verneigung für den „Touristenkitsch“!!! Find ich überhaupt nicht kitschig und obendrein sehr gut gelungen!!
    Auch das Pferd hat die richtigen Proportionen,DA bin ich IMMER dran gescheitert – hätte bei mir sicher eher wie ein Dackel mit Eselkopf ausgesehen…(im BESTEN Fall)
    Übrigens,wenn man langsam durch diesen post scrollt,kommt nach dem Pferd erstmal ein öhem…Pferdehintern mit coupiertem Schweif…der sich dann als Apfel entpuppt.

    UND noch watt ganz wichtiges: Für die Jack Arnold – Streifen hab ich früher sogar die Knutschgelegenheiten sausen lassen(glaubense mir,SO oft gab es die nicht auf´m Land) und bin nach hause gerast um bloß keine Sekunde zu verpassen!!!

    Kennen Sie von Zappa das Stück „Cheepnis“? Und davon vielleicht die Intro-Rede bevor das eigentliche Stück beginnt?
    Passt wie angegossen.

    Viel Spaß im Land der Riesenmücken.

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  2. Sehr geehrtester Herr Yps!

    Vielen Dank für die Zerstreuung meiner Selbstzweifel. Hach! Ich bin, was Genrebilder betrifft, immer so pingelig. Ich weiß da nie – hab ich jetzt ein Bild gemalt oder Kitsch produziert. Was allerdings Ihre Erfahrung mit Pferden betrifft: Ein Pferd mit stimmigen Proportionen ist eine ganz gute Zeichnung. Ein Dackel mit Eselkopf ist Kunst. Hehe! Ich wünschte, ich hätte jetzt Zeit für eine Lavierung…
    Übrigens ist mir dank Ihnen aufgefallen, dass mir eine Freudsche Fehlleistung unterlaufen ist. Ich habe einen Pferde-Apfel gebloggt! Wuaaaah! Ich wollte sicher auf eine traumatische Erfahrung aus meiner analen Phase hindeuten – mein Gott, ist das peinlich! Bestimmt hab ich mal neben das Töpfchen gemacht und das jetzt künstlerisch verarbeitet!
    Einerlei, ich muss zurück an die Staffelei…

    P.S. Geben Sie’s zu – als Sie noch jung und knusprig waren, hatten Sie bestimmt ein Zappa-Bärtchen und einen Fuchsschwanz am Mofa. Da haben Sie die Landjugend aber ganz schön aufgemischt, was?

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