Schaf, schärfer, getöpfert!

Liebe Leser!

Während der monumentale Gips-Igor auf dem Bauch liegt zum Trocknen und auf sein Shooting wartet, übernehmen heute interimsweise diese Schafe die Macht im Blog.

Schafe sind eine faszinierende Spezies. Ich persönlich habe zum Beispiel mal über ein Jahr lang mein Zimmer mit einem geteilt. Fast. Also, um ehrlich zu sein, das Schaf wohnte auf der anderen Seite der Wand – auf der Wiese hinterm Haus. Da ich gerne bei offenem Fenster schlafe, war ich so in der glücklichen Lage, auf das Hörbuch zum Einschlafen zu verzichten. Die ganze Nacht ging das: Rupf. Kau. Rupf. Kau. Böhöhöhöhöhöööööööö…

Jetzt mal ohne Witz, wie man es schafft, mit vollem Mund so inbrünstig zu blöken, ohne die angesabberten Grashalme wieder über die ganze Wiese zu verteilen, hat mich zutiefst bewegt.

Naja. Die Herrschaften auf dem Bild heißen jedenfalls Molly, Holly, Gisbert und Bello. Fragen Sie mich aber nicht, wer da wer ist…

Advertisements

6 Kommentare zu “Schaf, schärfer, getöpfert!

  1. Und wo bleibt Shaun?
    Ich muss mich jetzt outen – ich bin zwar schon jenseits der 50 (äh – zehnundvierzig) – aber wenn ich zufällig in der TV-Zeitschrift „Shaun das Schaf“ entdecke, schau ich sogar KIKA.

    Gefällt mir

  2. Die sehen sehr lustig aus.

    Ich habe auch mal neben einem Schaf gewohnt. Genaugenommen sogar zweien: Olga und das Lamma, wie man sich vielleicht denken kann, Mutter und Tochter. Das waren bei weitem die nervigsten Haustiere, die ich je erlebt hab. Die konnten nämlich zählen. Vor allem Radfahrer. Das Haus lag kurz hinter Roxel an einem der beliebtesten Radwege des Münsterlandes. Und sobald das Wetter es zuließ, fuhren da Trupps von bis zu 40 Radfahrern auf Sonntagsausflug vorbei. Olga zählte dann vor: „Böhhhh! Böhhh! Bööööööhhhh“, für jeden Radfahrer genau einmal, je langsamer der Radfahrer, desto länger das Böööööhhhhhh. Und das Lamma erwies sich als höchst gelehriges Jungschaf und wiederholte brav: „Bäähhh! Bäähhh! Bääääääähhhhhhh!“ Das konnte einen gelinde gesagt in den Wahnsinn treiben. Wir haben wochenends bei Sonnenschein schon gar nicht mehr das Fenster aufgemacht.
    Im Herbst hat unser Vermieter (und der Besitzer der Schafe) uns dann zu Olga-Gulasch eingeladen. Das war sehr lecker.

    Ziegen sind wesentlich netter als Schafe. Können aber nicht so gut zählen.

    Gefällt mir

  3. Oh mein Gott, ihr habt Olga gegessen! Man darf doch nichts essen, was einen Namen hat!
    Aber Mathe kann ich auch nicht besonders gut. Ich kann eigentlich nur die Zahlen „Eins“, „Zwei“ und „Viele“. Vielleicht ist Ziege ja mein chinesisches Sternzeichen…

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s