Igors Zeitreise

Liebe Leser!

Ja, ich weiß, Zeit frisst Leben, und ich komm schon ganz mit den Blogs durcheinander! Rrrrra! Aber gerade habe ich eine Zeitreise auf einer Backup-CD gemacht, und da müsst ihr jetzt mit durch…bestaunt meinen Privatsekretär Igor auf Stationen seines Lebenswegs!

Veröffentlicht unter Das wahre Leben | Hinterlasse einen Kommentar

Quantenphysik für Einsteiger

Nach einem langen Tag im Institut nahm Max Planck gerne ein Fußbad im Quantenschaum

Liebe Leser!

Wenn ich jetzt wüßte, wie ich das Bild erklären soll…also, ich hatte eine Telefonkonferenz mit dem Herrn Dingens, dem Projekt-Knaller, und irgendwie kamen wir auf das Problem der Zeitreisen zu sprechen, weil mich die Frage danach immer wieder in einen dämlich in die Luft starrenden Kürbis verwandelt. Dann schwoff der Herr Stokolores aber ab und landete beim Quantenschaum. Da sah ich das Bild vor mir. Weil, die Frau Groka denkt ja immer praktisch manchmal. Den anderen Quantenschaum müsst ihr bei Wikipedia nachlesen. Ich hab das nicht verstehen wollen.

Veröffentlicht unter Das wahre Leben | Verschlagwortet mit , , , , , | 4 Kommentare

Ein Projekt ist ein Projekt ist ein Projekt

Mentales Probesitzen mit Winkehand auf dem Sofa des Grauens

Liebe Leser!

Völlig entgegen ihrer Art hängt die Frau Groka in letzter Zeit ständig am Telefon, weil nämlich – die Frau Groka ist entdeckt worden. Zum Glück nicht von Dieter Bohlen, das wäre mir arg peinlich. Mein Entdecker ist der Herr Hank Stutenkerl ( N.v.d.Red. diktiert ). Der Herr Stutenkerl ist doppelter Kunst-Olympiade-Mitkocher
oder Kunst-Grosskopf oder internationaler Kunstkopf-Klettermaxe oder irgendwie sowas, auf jeden Fall wollte der Herr Weckmann, äh, Stutenkerl einfach schonmal im Bild festgehalten werden. Übrigens, in der Mitte, das ist nicht der Herr Stutenkerl, das ist Igor. Igor soll im Rahmen des Projekts ein Hörbuch werden und dann kann er sich für den Rest seines Lebens Dosenfisch kaufen.

Auf jeden Fall heißt die Zeichnung “Wie ich mir Video-Performenschen vorstelle”. Der Herr Hefebrötchen ist nämlich der Meinung, dass ich Konzeptkunst mache und hat mir dann zum Glück auch erklärt, was das eigentlich ist. Ich hab keine Ahnung, wo das alles hinführen soll, aber der Herr Bukowski, ich kann mir den Namen einfach nicht merken, weiß einen guten Kinski-Witz zu schätzen. Wenn das kein Anfang ist…

Ach so, eh ich es vergesse! Ich hab uns da auf dem Bild übrigens schwarze Rollkragenpullover angezogen. Ich hab irgenwann mal ein Zitat von June Miller gelesen, dem Henry Miller sein Krösken. Die June hat gesagt: “Man konnte sehen, dass wir Intellektuelle sind!”. Ich habe sehr darüber gelacht. Das fiel mir dann heute wieder ein. Ich dachte so bei mir: “Ich zieh uns mal schwarze Rollkragenpullover an. Dann kann man sehen, dass wir Intellelleluelle…scheiß Wort…dass wir schlau sind!”

Veröffentlicht unter Inspiriert von... | Verschlagwortet mit , , , , , , | 3 Kommentare

Die Dynamik der grünen Gummiklotsche

Ling Ling, Long Long oder Lang Lang? Vermutlich.

Liebe Gäste, liebe Leser, Weltbürger!

Aaaaah, heute führte eine Akkumulation von glücklichen Parametern zu einem Konglomerat von Dingens. Erstens: Frau Groka hatte Muße, mit dem Fremdwörterduden zu spielen. Zweitens: Nachdem der zweifache Documenta-Teilnehmer ( die Story kommt später ) gesagt hatte, ich soll ma Füße hoch und Wochenende, hab ich mich dran erinnert, was ich schon ganz lange tun wollte: Pedale! So. Jetzt fragt sich der geneigte Leser: “Wie gezz?”

Die Sache ist die. Ich hatte ja schon mehrfach angemerkt, dass ich immer spiele, dass ich Klavier spiele. Und jetzt hat mir letztens die Desi, die wo so richtige Klavierstunden hat, erklärt, wie das mit den Pedalen funktioniert. Weil – von Pedalen hab ich keine Ahnung. Ich hab nämlich keinen Führerschein, und seit ich irgendwann damals in den Siebzigern mein Kettcar zuschanden gefahren habe, hab ich auch eigentlich kaum noch Pedale getreten, außer die am Fahrrad, aber die zählen irgendwie nicht. Stattdessen hatte ich jahrelang den Horrortraum, dass ich Auto fahre, aber nicht weiß, wo die Bremse ist. Glücklicherweise bin ich immer noch gerade rechtzeitig aufgewacht, bevor ich irgendwo gegen gekracht bin. Dann hab ich mir eines Tages – manchmal bin ich ja doch clever – von einem Autofahrer erklären lassen, wofür die Pedale gut sind und dann war ich geheilt. Seitdem hab ich über Pedale nicht mehr nachgedacht. Bis Desi mir erklärt hat, wie das am Klavier funktioniert. Nämlich mit Hacke auffen Boden, der Rest ist Atemtechnik.

Jetzt hab ich aber das mit dem “Hacke auffen Boden” irgendwie nicht hingekriegt, beziehungsweise ich hab dann immer Schienbein. Da sind irgendwelche Muskeln, die sich mir persönlich noch nicht vorgestellt haben, und ich konnte mir die auch nicht vorstellen. Mich denen vorstellen. Oder so. Ist ja egal. Jetzt hab ich aber heute, ha!,  ganz spontan einen Satz ans Klavier gemacht und mit den Gummiklotschen, welche ich eigens zum Zwecke der Tomatenernte angezogen hatte, juppeidieh, in die Pedale und aaaaah! Eine Offenbaaaaarung! ICH spiele jetzt nur noch mit Gummiklotschen. Vielleicht auch mit Gummihandschuhen. Obwohl, dann greife ich noch öfter daneben…ich muss da nochmal drüber nachdenken.

Veröffentlicht unter Das wahre Leben | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Heute: Tango Lumbago!

Der Tango – Eine Leidenschaft, die Leiden schafft!

Liebe Gemeinde!

Nachdem ich gestern Abend zum erstenmal seit Eeewigkeiten kalte Füße hatte und deswegen nicht einschlafen konnte, wollen wir jetzt mal etwas Feuer in die Sache bringen! Eigens zu diesem Zweck hab ich nun den legendären Rudi Valentino gekritzelt ( eins, zwei, drei, vier, Wiegeeeeschrittt! ) und…vergessen, was ich sagen wollte. Ach so. Sollte jemand von euch Lust haben, seinen eigenen Rudi zu zeichnen, so bedenket um Gottes Willen, dass ihr ein Blatt unter die Zeichenhand legen müsst! Die blöde Frau Groka hat nämlich wieder voll rumgeschmiert und sowas macht man einfach nicht! Im nächsten Leben halte mich strikt an die Regel: Sei schlau, geh zum Bau! Geh mir bloß wech mit die Kunst…

Veröffentlicht unter Das wahre Leben | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Endlich wieder Wahn! WAHN! Harrrrr…

Leider unscharf fotografiert: Miniatur-Schinken, frisch gepresst!

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Negerinnen und Neger!

Hach, heute ist die liebe Frau Groka aber ausgesprochen gut gelaunt! Ich hatte nämlich endlich Zeit, die neuen Ölfarben auszuprobieren, die meine Mitbewohnerin mir letztens zum Geburtstag geschenkt hatte – weil nämlich, das sind Ölfarben ohne Öl. Oder so. Äh…Color al óleo para Artistas oder so, ich finde ja immer, solche Wörter klingen, als hätte der Che da irgendwie die Finger im Spiel gehabt, auf jeden Fall sind die wasserlöslich und stinken nicht. Absolut großartiges Malen, nur hab ich mich dabei wieder so dermaßen in einen wahnhaften Zustand reingepinselt, dass ich hinterher beim Pfoten waschen durch einen flüchtigen Blick in den Spiegel feststellte, dass ich mich geschminkt hatte. Color para trottelige Artistas kann ich da nur sagen, aber ich sah aus wie der Hund bei den kleinen Strolchen – der mit dem aufgemalten Fletschauge. Ich glaub, bei der Augenbraue hilft nur noch abrasieren. Blaugrüntöne verwandeln mich immer in eine Wasserleiche aus dem Tatort…

Veröffentlicht unter Miniaturen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 4 Kommentare

Spirituelle Erleuchtung für ALLE! *schrei*

Frau Groka beschwört Saturn im 8. Haus

Liebe Freunde der brotlosen Kunst!

Nachdem ihr mit mir durchleiden musstest, wie ich für minimalen Reichtum mein Gehirn zu waschen gezwungen war und dann auch noch die Begegnung mit der Hexe hatte, fiel mir heute ein Buch in die Hände, welches ich vor ein paar Monaten im Second Hand Lädchen von Esens mitgenommen hatte. Ich hatte damals 50 Cent investiert, weil auf dem Titel stand, dass dieses fundamental(istisch)e Werk mir verraten wird, wie ich reich werde. Allerdings nicht mit Gottes Hilfe, sondern mit der andern. Also, äh, Knochen schmeißen, Sterne schubsen etc. Und ich dachte so: “Das sieht doch noch gut aus, wenn ich das für 2 Euro verticke, hab ich, äh…viele Prozente Gewinn!”

Dann hab ich das aber, wie ich halt so bin, einfach vergessen. Als ich aber heute morgen aufwachte und mindestens gefühlte 173 Jahre alt war, streckte ich mit einem kinskiesken Stöhnen den Arm aus, um in einen Stapel zu greifen, der meinen Gehirn Beschäftigung verschaffen könnte und hatte den Orakel-Wälzer in der Hand. Schön bunt, auch mit Aquarellchen. Ja, und, was soll ich sagen, dann hab ich mich mal schlau gemacht. Dazu musste ich auf einer Sternzeichen-Uhr rückwärts zählen, was mir allerdings sehr gelegen kam, denn als Linkshänder finde ich sowieso, dass die Uhr immer genau falschrum geht. Jedenfalls habe ich dann – alles rein wissenschaftlich! – ermittelt, dass Saturn durchs achte Haus muss, und ich werde reich. Dann hab ich natürlich sofort nachgezählt, wie oft ich schon umgezogen bin, und ha! Ich bin gerade im 8. Haus, wenn das kein Glück ist! Jetzt brauche ich nur noch einen Saturn, der hier mal durchwandert, dann wird alles gut. Also. Sollte irgendwo da draußen ein Leser sein, der Saturn heißt – einfach melden!

Veröffentlicht unter Das wahre Leben | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar